Supperclub: Ein indisches Dinner mit besonderen Extras

Der Veganski Dinner – mein kleiner Wohnküchen- Supperclub – war dieses Mal sehr spicy, denn es gab Indisch.

Wie ich darauf gekommen bin, kann ich gar nicht sagen. Indisch ist jetzt nicht unbedingt etwas, was ich sehr häufig koche, aber bei meinen Überlegungen, unter welches Motto die nächsten Supperclubabende gestellt werden sollten, fiel es mir spontan ein und ich kann direkt sagen: Das habe ich nicht bereut!

Das Thema schien Anklang zu finden, denn der Abend war blitzschnell ausgebucht und zum Schluss habe ich noch einer Nachrückerin zugesagt und so wurde es am vergangenen Samstagabend noch ein bißchen kuscheliger als sonst an meinem Küchentisch.

Indisches Dinner, der Veganski, veganer Supperclub Düsseldorf

Der Veganski Dinner am 1.10.2016 – Photokredits: Danke an Jan von umsturzvegan.de

 

9 Gäste, keine Gänge, 12 Schüsseln und eine Praline

In meinem indischen Kochbuch steht dass es üblich ist, alle Schüsseln auf den Tisch zu stellen und die Gerichte nicht in Form von Gängen zu servieren.

Das war noch eine weitere Herausforderung, weil mein 8-Personen-Tisch mit 10 Tellern eigentlich schon völlig überladen war. Aber ihr seht – wir haben das hinbekommen.

Indisches Menü am 1.10.2016

Was es alles gab beim indischen Supperclub

 

Großartige Gäste

Neben meinen heißgeliebten Stammgästen wie Doreen von Federworx mit Holger (ihr gehört schon zur Familie) und Jan und Natalie (Rabbit Revolution) fanden sich noch viele weitere tolle Gäste ein und sprachlos gemacht hat mich Kerstin (sie hat übrigens Max und Fine illustriert, schaut es euch mal an), die einen Weg von über 200 km auf sich genommen hat, um mit uns zu tafeln.

Ich bin immer wieder überrascht, wie toll so ein Abend mit verschiedenen Menschen, die sich zum großen Teil nicht kennen und zwischen denen es zum Teil auch große Altersunterschiede gibt, verlaufen kann. Die Liebe zu leckerem veganen Essen bringt alle zusammen und es gab auch dieses Mal wieder interessante Gespräche, tollen Austausch und viele Lacher.

Ich danke noch einmal jede/r/m einzelnen, dass ihr den Abend so bereichert habt!

Der Veganski Dinner veganer Supperclub in Düsseldorf

Von oben nach unten: Gemüsecurry mit Koriander, Minz-Raita, Erdnusschutney, Linsendhal mit Spinat, Tomaten-Gurken-Salat mit grüner Chili, Tofu Tandoori, Pappadums und Avocado-Raita.

 

Was es alles gab:

Jetzt kommen wir aber mal auf das Essen zu sprechen. Die Vorbereitungen gestalteten sich für mich etwas anders als sonst, da ja alles gleichzeitig fertig werden sollte und nicht in verschiedenen Gängen serviert wurde, was mir bisher immer noch etwas Zeit verschafft hatte. Ich habe also nach einem ausgiebigen Einkauf auf dem Markt ungefähr 7 Stunden non stop in der Küche gestanden und mich nicht ein Mal hingesetzt (kennt ihr das? Wenn man sich kurz ausruht, geht nichts mehr. Ich muss im Workflow bleiben 🙂 ) und einen regelrechten Ehrgeiz entwickelt (im Buch steht Vorbereitungszeit 40 Minuten? Mal sehen wie lange ich brauche. Aah, 25! Na also)

Es hat mir echt Spaß gemacht. Vorher habe ich mir ja noch beim „Bollycook“ Kochkurs in Krefeld etwas Know how verschafft und dann eine Mischung aus meinen alten Lieblingsrezepten und neuen Ideen, aber vor allem Foodnerd-modifizierten Rezepten aus einem Buch zusammengestellt. Ich finde, daraus ist eine schöne, bunte Mischung geworden!

  • Kurkuma-Mango-Lassi – meine vegane Eigenkreation des klassischen Joghurtgetränks. War schön gelb, leider gibt es kein Foto!
  • Mango Chutney – ist ja ein Klassiker und konnte zum Glück schon am Vortag zubereitet werden.
  • Erdnuss Chutney – da war ich neugierig. Ich fand es wirklich lecker, das chutneytypisch Säuerliche kommt hier von der Tamarindenpaste.
  • Salat mit Tomate, Gurke und grüner Chili – ein ganz einfaches aber tolles Rezept, weil man zwischen all den heissen Speisen etwas Frisches bekommt.
  • Kichererbsen Korma – das musste einfach dazu. Beinahe hätte ich vergessen, die Kichererbsen einzuweichen. In tollen Gewürzen angebraten und lange in Kokosmilch geköchelt sind sie einfach unschlagbar lecker.
  • Gemüsecurry – das gehört natürlich auch dazu. Zu Bohnen, Erbsen, Blumenkohl und Süßkartoffeln war hier die besondere Zutat Mangopulver. Der Geschmack war dadurch lecker fruchtig.
  • Gewürzreis – ich hatte 2 verschiedene Rezepte und habe daraus mein eigenes gebastelt. Gewürzreis ist lecker und schnell gemacht, passt zu allem und man kann ihn auch einfach so essen mit etwas Chutney.
  • Dhal mit roten Linsen und Spinat – das durfte auch nicht fehlen. Ich finde ja, dass Linsen und Spinat eine Traumkombi sind!
  • Tofu Tandoori – das war ein rezeptloses Experiment mit Tofu und es ist superlecker geworden.
  • Minz Raita – Minze darf beim Indischen nicht fehlen und diese Raita war leicht scharf und durch die Minze auch schön frisch
  • Avocado Raita – Avocado geht einfach immer finde ich, auch hier.
  • Pappadums – diese lustigen Brotfladen aus Bohnenmehl sind glutenfrei. Sie werden frittiert und sind daher ganz schön fettig, was an diesem Abend aber als Ausnahme mal sein durfte. (Die Rohlinge habe ich im indischen Supermarkt gekauft, das einzige nicht selbstgemachte auf dem Tisch)
der Veganski Dinner Vegane Supperclub indisch

Chutney, Gewürzreis, Korma und Curry

 

Das Beste kam zum Schluss

Auf dem Mampf Festival in Düsseldorf habe ich im vergangenen Sommer die Köstlichkeiten vom Bernsteinzimmer kennen und schätzen gelernt.

Das Bernsteinzimmer kreiert feine, köstliche, süchtig machende Leckereien aus Schokolade und arbeitet ausschließlich mit pflanzlichen Produkten.

Ich weiss nicht mehr wie, aber zum Glück kam ich irgendwann auf die Idee, nach einer Kooperation zu fragen und so bekam ich exklusive Pralinen mit Kurkumaschokolade und einer weissen Mousse mit Chaigewürzen und durfte sie meinen Gästen zum Dessert präsentieren.

Das war das Highlight des Abends und ich denke mal, ich habe 9 Personen mit meiner Bernsteinzimmerliebe anstecken können!

Gute Nachrichten auch für euch: Ab dem 6. Oktober – und das ist ja schon bald! – könnt ihr die feinen Köstlichkeiten im Onlineshop bestellen!

Bis dahin könnt ihr euch hier noch genauer über diese herrliche Wuppertaler Manufaktur informieren.

Der Veganski Dinner Das Bernsteinzimmer

Die oberleckere Spezialpraline vom Bernsteinzimmer ❤

Praline Das Bernsteinzimmer vegan der Veganski Dinner

Und hier die cremige köstliche Füllung (leider wollte sich die Kamera lieber auf die doofen Physalis fokussieren…)

 

Und zum Abschluss noch ein Chai Latte!

Was bei einem indischen Dinner natürlich auch nicht fehlen darf ist der Chai Tee. Hier habe ich Unterstützung von Simply Chai bekommen und wir durften alle Sorten ausprobieren. Inzwischen gibt es vier davon, nämlich klassisch, spicy, Vanille und ohne Zucker. Insgesamt kamen Vanille und Spicy am besten an.

Simply Chai kommen wie ich aus Düsseldorf und ich durfte Natascha auf der letzen Veggie World auch persönlich kennen lernen, nachdem wir vorher schon über Facebook Kontakt hatten und ich die leckeren Sorten auch schon einmal verlosen durfte.

Ich war damals total begeistert, weil ich sehr gerne mal Chai Latte trinke und die Instant Pulver am Markt oft entweder Milchpulver oder Honig enthalten und somit nicht vegan sind.

Simply Chai verwendet ausserdem hochwertige Zutaten und ist biozertifiziert. Mehr über Simply Chai könnt ihr auf der Homepage nachlesen.

Der Abend mit euch war Bombay 😉

Liebe Solvejg und Oliver vom Bernsteinzimmer, liebe Natascha von Simply Chai, liebe Andrea und Sascha, liebe Mitarbeiterinnen vom Gemüsestand auf dem rheinischen Bauernmarkt – ihr habt alle dazu beigetragen, dass ich einen tollen Abend hatte und alles geklappt hat, dafür ein dickes Danke ❤

Liebe Gäste, ich danke euch für euer Vertrauen und eure Mühen, die ihr teilweise auf euch genommen habt, um überhaupt dabei zu sein. Danke für eure bereichernde Anwesenheit an meiner Tafel und für euren Beitrag zu diesem wundervollen und lustigen Abend.

An jedem Dinnerabend um 19:30 denke ich: Das mache ich NIE wieder.

Und 5-6 Stunden später, wenn ich völlig übermüdet die Spülmaschine zum 3. Mal belade, die Stühle wegräume und die Reste eintuppere, bin ich total beseelt und freue mich schon auf den nächsten Abend (dieser ist übrigens am 5.11. und wird eine Geburtstagsparty) ❤

Wollt ihr auch mal dabei sein? Habt ihr Fragen, Ideen oder einfach einen Kommentar?

Dann schreibt mir hier unten in den Kommentaren oder eine Mail an info@vegan-foodnerd.de

 

 

 

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6 Kommentare zu “Supperclub: Ein indisches Dinner mit besonderen Extras

  1. Der Abend war tatsächlich Bombay!
    Das ich bei diesem Supperclub einen Platz ergattert habe, war sehr schön.
    Leckeres Essen und eine hervorragende Gastgeberin in einer angenehmen, gemütlichen Atmosphäre mit teilweise „fremden“ Menschen offene und schöne Gespräche führen, miteinander lachen und den Abend genießen, dass ist das, was sich jeder von so einem gemeinsamen Abend wünscht.
    Und die Erwartungen wurden erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.
    Ich bin gerne wieder dabei und vielleicht kann ich auch mal meine 17jährige Tochter mitbringen, die kommt aber sicher nur mit, wenn wir vorher noch das Bernsteinzimmer in Wuppertal „plündern“.
    Ganz lieben Dank für einen unvergesslich schönen Abend.
    Liebe Grüße, Kerstin

    Gefällt 2 Personen

  2. Da hast Du aber wieder mal was gezaubert, und ich bin blass vor Neid. Da wäre ich auch gerne dabei gewesen, am nächsten Termin ann ich nun leider nicht,da mein Sohn da seinen Geburtstag feiert, also wie Du, aber sicherlich klappt es noch einmal irgendwann in diesem Leben.
    Lieben Gruß Marlies

    Gefällt 1 Person

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