Dörrautomat im Test – Grünkohlchips Rezept inclusive!

Jetzt aber schnell, denn noch ist Grünkohlsaison.
Hmmmm, Grünkohl, den ich früher nur auf eine Art und Weise kannte – nämlich gekocht und mit Wurst.
Hmmmm, Grünkohl, den es Jetzt auch in rot gibt (ich liebe ihn im Smoothie!) oder als Palmkohl, auch Schwarzkohl genannt, in einer nicht-so-strubbeligen Variante.

Grünkohl, den ich mittlerweile auf X verschiedene Arten zubereite, Zuhause leider immer alleine essen muss und der als Chips besonders lecker ist.

Holt euch Grünkohl, so lange es noch geht! (Und das ist nicht mehr so lange!)

Grünkohlchips sind der Knaller!

…Aber wer sie einmal im Backofen gemacht hat weiss, dass das erstens viel Energie verbraucht und man zweitens höllisch aufpassen muss, um sie nicht verbrennen zu lassen.

Die Lösung: Ein Dörrautomat…

Ausserdem hatte ich schon länger mit einem Dörrgerät geliebäugelt, aber ich war hin und her gerissen, ob sich die Anschaffung lohnen würde:

Die guten Geräte -und dazu zähle ich vor allem die, die nicht komplett aus Kunststoff sind-  kosten schliesslich nicht gerade wenig.

Ich habe lange gesucht und ewig verglichen und habe dann im Perfekte Gesundheit Shop (*Affiliatelink) genau das Richtige Gerät für mich gefunden: Den Dörrex von Stöckli mit Edelstahlgittern. (Der Shop ist ausserdem die richtige Adresse für den Kauf aller Geräte, die man so nach und nach anschafft, wenn man sich einer gesunden und pflanzenbasierten Ernährung verschrieben hat- Er bietet eine große Auswahl nicht nur an Dörrgeräten sondern auch Getreidemühlen, Entsafter und Hochleistungsmixer.)

 

Ich nenne ihn mittlerweile nur noch meinen R2 Dörr2 🙂

Seit er in diesem Haushalt wohnt, war er schon viele Male im Einsatz zur Zubereitung köstlicher Grünkohlchips und Apfelringe. (Auch Topinamburchips habe ich gemacht, sind auch super geworden, aber Topinamburgeschmack und ich werden wohl keine Freunde mehr.)

Zu meiner Schande muss ich aber auch gestehen, dass ich noch nicht mehr ausprobiert habe.

Ich war einfach immer so zufrieden mit meinen Chips, dass ich gar nicht den Drang nach mehr hatte, dabei gibt es bei Happy Healthy Raw oder im Blog von „this rawsome vegan life“ eine Menge Anregungen zum Nachdörren. Mir fehlt aber schlichtweg momentan auch die Zeit.

Ach ja: Die Zeit, die mir auch im Nacken sitzt um noch rechtzeitig die Grünkohlchips zu posten, damit ihr nicht bis zum November warten müsst, um sie auszuprobieren… Und deshalb gibt es das Rezept JETZT – aber vorher möchte ich meinen kleinen Freund noch etwas genauer vorstellen:

Name: Dörrex von Stöckli

Größe: 28 cm hoch und 33,5 cm Durchmesser

Farbe: Weiss/ Grau

Leistung: 600 Watt

Ausstattung und Komfort: Er wird mit 3 Gittern geliefert und man kann diese nachkaufen und bis zu 10 Gittern aufstocken. Es gibt eine Zeitschaltuhr bis 12 Stunden und einen Temperaturregler bis 70°C. Eine LED leuchtet in der Aufheizphase.

Was ich gut finde: Dörrex hat Edelstahlgitter. Wenn er im Betrieb ist, riecht er NICHT nach Plastik. Die Wärme wird wohl auch besser geleitet als bei Kunststoffgittern.

Er ist leicht zu reinigen, da die Gitter stapelbar sind und sich spülen lassen (Spülmaschinenfest). Lediglich der Sockel kann nur abgewischt werden. Wenn da Krümel in die Lüftungsschlitze fallen, sind sie drin. Ich drehe ihn immer vorsichtig um. Hoffe, das reicht…

Das Preis/ Leistungsverhältnis ist mit rund 160 € für ein Nicht-Vollplastikgerät m.E. vollkommen in Ordnung. (Der Shop bietet eine 0 % finanzierte Ratenzahlung an). Wer sich mal nach Dörrautomaten umgesehen hat, kennt die Preisspanne ja.

Und: Er wurde in der Schweiz hergestellt!

Eventuelle Nachteile: Er ist nicht geräuschlos. Ich vermute aber, dass das auch auf andere Geräte zutrifft. Bei mir läuft er Nachts in der Küche und ich höre ihn dann natürlich nicht!

Er ist sperrig! Im Gegensatz zu einem eckigen Gerät (das würde ich wirklich bevorzugen) kann man ihn nicht besonders gut in die Kücheneinrichtung integrieren. Ich räume ihn jedes Mal nach Benutzung zurück in meine Kammer.

Fazit: Meiner Meinung nach ist der Stöckli Dörrex eine super Lösung, wenn man ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bevorzugt, auf überflüssigen Kunststoff verzichten möchte, ein leicht zu reinigendes Gerät haben möchte welches sehr einfach in der Handhabung ist UND über ausreichend Stauraum verfügt 🙂

Stöckli Dörrex und Grünkohlchips

Selbstgemacht: Gedörrte Grünkohlchips

Rezept für Grünkohlchips

Ich habe die Chips schon mit „curly Kale“, also unserem üblichen Grünkohl gemacht als auch mit Palmkohl (auch Schwarzkohl oder Federkohl genannt), dem glatten Grünkohl.

Du brauchst für ca. 3 Gitter:

250 g Grünkohl, gewaschen, in einer Salatschleuder getrocknet

Die harten Stiele herausschneiden (mache ich jedenfalls, wenn ihr gerne auf etwas Hartem herum kaut, könnt ihr sie dran lassen)

Die Blätter auseinander zupfen

2 EL helles Sesamöl (oder Erdnussöl) mit

2 EL Wasabipaste und

etwas Salz verrühren und gut in die Grünkohlblätter kneten, fast schon einmassieren.

Oder:

2 EL Tahini mit etwas Salz verrühren und in die Blätter kneten.

Oder:

3 EL Mandelmus mit etwas

Paprikapulver und

1 EL Hefeflocken

vermischen und  in die Grünkohlblätter kneten.


 

Kale Chips aus dem Dörrex

Grünkohlblätter in leckeren Geschmacksrichtungen

Den Grünkohl auf den Dörrgittern verteilen und für genügend Abstand sorgen, so dass alle gut trocknen können.

Auf 40° stellen oder, wenn die Rohkostqualität keine Rolle spielt, auch auf eine höhere Temperatur..

etwa 8 Stunden dörren, bis sie knusprig sind.

Sofort in eine Blechdose füllen, sonst werden die Chips zäh.

(sollte dies passieren, einfach noch einmal kurz dörren).

Die Kale Chips eignen sich übrigens auch als grüne Knabberei bei der Green Eating Challenge 🙂

Grünkohlchips sind eine gesunde Knabberei

Selbstgemacht: Gedörrte Grünkohlchips

Was macht ihr am liebsten im Dörrgerät?

Ich lerne gerne noch dazu und möchte meinem neuen Freund unbedingt noch andere Aufgaben stellen, vor allem nach der Grünkohlsaison…

Postet mir gerne eure Tipps in den Kommentaren!

 

Liebe Grüße,

 

Eure Anja

 

 

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13 Kommentare zu “Dörrautomat im Test – Grünkohlchips Rezept inclusive!

  1. Klingt gut,Anja. Habe ich bisher noch nicht gemacht, obwohl ich auch einen Dörrautomaten habe, den ich viel zu selten nutze, wieder einmal eine Erinnerung dafür. Sehr gut fand ich auch die Rote Beete Chips, aber da muss die Beete vorher kurz gekocht werden, sonst schmeckt es wirklich nicht so gut, habe beides probiert.
    Liebe Grüße Marlies

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Anja!
    Das liest sich ja wirklich vielversprechend!
    Danke auch für den Link zum Shop – gleich beim kurzen Stöbern habe ich herausgefunden, dass da wirklich alles für den pflanzlichen Bedarf bei ist (und ich mich dementsprechend dort jetzt eine Weile umsehen werde). 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

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  3. Pingback: Buchrezension – das neue La Veganista ist da…(Und du kannst es gewinnen!) |

  4. Was für eine geniale Idee! Auf die Idee Grünkohlchips zu machen bin ich bisher echt noch nie gekommen und das obwohl bei mir in der Küche der Dörrautomat steht 😀 Bisher habe ich damit nur Obst gedörrt oder mal Hundeleckerlis und das war es! Also danke für den Tipp und die Inspiration 🙂

    Liebe Grüße
    Jessi

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