Nokcha-Cookies oder: Death by Matcha

Matcha, Gebäck und weisse iChoc: Traumkombi!

Ich könnte für diese Kekse alles vergessen, vor allem meine Ernährungsprinzipien, und locker 5 Stück davon verputzen. Deshalb habe ich mir überlegt, dass ich dieses Rezept einfach teilen MUSS.

Oder, um ehrlich zu sein: Meine Dinnergäste haben mich überzeugt. Ich musste es ihnen versprechen.

Der Veganski Dinner

Beim letzten Supperclub in meiner Wohnküche gab es Gerichte aus Korea und das Motto lautete daher „Seoulfood“. Natürlich sollte das Menü mit einem passenden Nachtisch abgerundet werden:

Matcha gibt es nicht nur in Japan, nur habe ich bei meiner Recherche nach einem typischen koreanischen Dessert herausgefunden, dass man in Korea Nokcha dazu sagt und ein Nokchacake dort eine beliebte Leckerei ist.

Ich wollte dann aber lieber Cookies backen

Und hatte direkt das Bild von einem grünen Keks mit fetten weissen Schokostücken vor Augen.

Gedacht – gemacht – und auch gelungen: Ich habe das Rezept meiner Gewürzkuchen-Cookies als Grundlage genommen um daraus einen Nokcha Cookie zu basteln.

Das Ergebnis war einfach nur leckerlecker und ich lief sofort Gefahr, einen Zuckerrückfall zu erleiden. Da nützte es auch nichts, die Keksdose ganz oben auf dem Schrank zu „verstecken“.

Meine Gäste waren genau so begeistert wie ich und ich bin gespannt, wie euch das Rezept schmeckt. Matcha Fan sollte man aber schon sein 🙂

Nokchacake mal anders - Cookie

Nokcha Cookie mit Matcha und iChoc – glutenfrei und vegan

Nokcha Cookies – Rezept

für 2 Bleche  – Zubereitungszeit 10 Minuten, Backzeit 12-15 Minuten

Zutaten:

  • 250 g Mehlmischung glutenfrei für Kuchen (Bauck oder Schär)
  • 150 g Teffmehl (oder Braunhirsemehl, erhältlich im Reformhaus, Bioladen oder bei fooodz.de)
  • 1 TL Flohsamenschalenpulver
  • 120 – 140 g weisse iChoc in Stücke gebrochen und diese halbiert
  • Prise Salz
  • Vanille aus 1/2 Schote oder 1/2 TL Vanillepulver
  • 1 Paket Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 4 TL Matchapulver

Alle trockenen Zutaten gut vermischen!

  • 200 g Puderzucker, gesiebt
  • 120 ml Traubenkernöl
  • 1 kleine reife Banane, gut zermatscht mit einer Gabel
  • 70 g ungesüßten Sojajoghurt (ich habe Kokos von Provamel genommen)

 

Die feuchten mit dem Handrührgerät gut vermischen. Der Rest ist wie bei den Gewürzcookies ganz einfach:

Dann mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine trockene Zutaten unterrühren, wenn es fest wird, auf Knethaken umsteigen.

Mit einem Esslöffel den Teig abteilen (die Menge ist ungefähr ein sehr gehäufter EL oder etwas mehr als ein Tischtennisball)

Zu einem Ball rollen und diesen etwas flach drücken. Mit etwas Abstand auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Bei 150 Grad Umluft etwa 12- 15 Minuten backen.

Sie müssen innen noch etwas weich sein, damit sie schön “chewy” werden, wie es American Cookies ja üblicherweise auch sind!

vegane Cookies mit Matcha

Nokcha Cookies vegan und glutenfrei

Natürlich könnt ihr auch Zartbitterschokolade nehmen, das schmeckt sicher auch lecker, ist aber eine ganz andere Note.

Ich freue mich schon auf eure Meinung zu dem Rezept.

Liebe Grüße,

 

Eure Anja

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5 Kommentare zu “Nokcha-Cookies oder: Death by Matcha

  1. Pingback: Seoulfood – Dinner (koreanische Klassiker in vegan) |

  2. Vielen Dank für die tolle Rezept Idee! Ein kleiner Tipp, Rezepte sind umso beliebter und inspieren auch Omnivoren mal was veganes auszuprobieren, je weniger „exotische“ Zutaten man angibt. Als geübte Bäckerin und langjährige Veganerin weiss ich natürlich, wie ich Zutaten, die ich auf die schnelle in einer eher ländlichen Gegend nicht herbekomme, ersetzen kann, aber gerade Anfänger und Menschen in der Umstellung werden von sowas eher abgeschreckt.

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    • Hallo Andrea, ja du hast absolut recht, das hier ist kein Rezept für frische Umsteiger – ich hatte es für einen koreanischen Dinnerabend kreiert. Da darf es dann auch mal etwas exotischer sein 😉 und für die ländlichen Gegenden gibt es ja zum Glück inzwischen so tolle Onlineshops wie zB http://www.fooodz.de
      Freut mich, dass dir das Rezept gefällt!
      LG Anja

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  3. Hallo Anja,
    ich will mich heute mal an diesen und den Gewürzkeksen probieren 😀 Du nimmst ja hier Traubenkernöl und bei den Gewürzkeksen Alsan. Aber man kann es sicher auch durch andere Öle ersetzen oder? Habe gelesen, dass in Traubenkernöl Lecithin enthalten ist und bin deswegen verunsichert, ob es doch eine größere Rolle spielt, welches Öl man benutzt 😀

    Weihnachtliche Grüße,
    Katrin

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