Kochen mit Superfoods – Buchvorstellung

Superfoods sind in aller Munde und nach und nach füllen sich die Tische in den Buchhandlungen mit den entsprechenden Kochbüchern.

Das Gute daran: Wer vegan isst, hat hier gute Chancen, denn ich habe noch kein Superfoods-Kochbuch gesehen, in dem Fleisch empfohlen wird und auch die anderen tierischen Zutaten halten sich in Grenzen und sind leicht zu ersetzen – so auch in den Buch, das ich euch heute endlich vorstellen möchte.

Endlich, weil es schon genau so lange in meiner Küche wohnt wie das tolle neue La Veganista von Nicole Just, welches ich euch ja schon längst schmackhaft gemacht habe.

Nun möchte ich euch das fast zeitgleich bei GU erschienene „Kochen mit Superfoods“ ebenfalls zeigen.

‚Ist das nicht dasselbe in Grün?‘ Fragt ihr euch jetzt vielleicht – und so ganz unberechtigt ist die Frage nicht, aber erstens kann man einfach nicht zu viele Kochbücher haben und zweitens gibt es selbstverständlich Unterschiede:

Same same but different ist dieses Buch, in dem auf 192 Seiten vielfältige Rezepte vorgestellt werden die gesund sind, lecker, abwechslungsreich und, wie schon erwähnt, vegetarisch und vegan bzw. veganisierbar.

Das Autorenteam Susanna Bingemer und Hans Gerlach beschäftigen sich schon seit Jahren mit dem Thema Superfoods und haben auch schon einige Kochbücher herausgebracht.

Natürlich gehen sie im Buch zunächst auf das Thema ein und erklären, was Superfoods eigentlich sind und warum.

Wir erfahren, was an ihnen so gesund ist, wie sie dem Körper gut tun und sogar für eine Detoxkur geeignet sind und dass es einfach riesigen Spaß macht, mit ihnen herumzuexperimentieren.

Neben den Exoten wie den Gojibeeren, Moringa, Maca oder Mesquite werden auch die „einfacheren“ und heimischen Vertreter wie zum Beispiel der Grünkohl vorgestellt und auch auf die Zubereitung eingegangen. Auch hier wird schon klar, wie vielfältig einsetzbar sie für die Rohkostküche und eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung sind.

Kochen mit Superfoods -Rezension

Kochen mit Superfoods

Muss ich für die Zutaten viel Geld ausgeben? 

JEIN. Das kommt darauf an, welches Rezept man wählt und ob man jetzt Linsen und Grünkohl dafür braucht oder Moringa und Gojibeeren.

Wenn man nach sehr sparsamen Rezepten sucht, ist man mit einem Superfoods-Kochbuch vielleicht weniger gut ausgestattet. Hier steht nicht das Sparen an erster Stelle, sondern die Gesundheit, der Genuss und der Spaß am Experimentieren!

Sind die Rezepte kompliziert?

Nein, das finde ich nicht. Sie sind zum großen Teil sehr zügig umzusetzen und auch nicht schwierig, natürlich vorausgesetzt, man hat die Zutaten alle parat. Es sind auch viele einfache, schnell zuzubereitende To-Go-Gerichte dabei und die Erklärungen sind klar und übersichtlich. Jedes Rezept ist mit einem Foto versehen und die Fotos sind nebenbei bemerkt wirklich wunderschön und appetitlich.

Sind die Rezepte glutenfrei?

Zu einem großen Teil ja. Für einige Rezepte wie z.B. ein Sandwich ist Brot erforderlich und dann nehme ich eben glutenfreies Brot nach meiner Wahl. Die Haferflocken für die Müsliriegel lassen sich ebenfalls einfach durch glutenfreie ersetzen. Es kommen nicht viele Rezepte mit Mehl oder Nudeln vor, dafür aber Reisnudeln, Amaranth und Quinoa.

Für wen ist dieses Buch geeignet?

Für alle Fans und Interessenten von Superfoods und Menschen, die gerne Neues ausprobieren. Für Vegetarier, Veganer, Glutenfreiesser und jeden, der sich gesünder und gemüsiger ernähren möchte.

Kochen mit superfoods

Rote Linsensuppe mit Räuchertofu

Mein Rezeptcheck

Ich habe die „Rote Linsensuppe mit Räuchertofu“ nachgekocht und die gute Nachricht dazu ist: Das Rezept findet ihr in der Leseprobe!

Rote Linsen werden bei mir eigentlich hauptsächlich für indische Dhal-Gerichte verwendet und ich fand es sehr spannend, mal etwas anderes daraus zu kochen.

In der Kombination mit Räuchertofu und Brunnenkresse machen sich die roten Linsen wirklich hervorragend und das Gericht hat hier allen gut geschmeckt (ich lebe mitten unter Räuchertofufans, das muss ich dazu sagen).

Kochbuchrezension

Ofen-Broccoli mit Kurkumapürree

Auch der ‚Ofen-Broccoli mit Kurkumapürree‚ ist ein leicht zuzubereitendes Rezept und ein Gericht, das mit wenigen Kleinigkeiten, in diesem Fall Kurkuma und Tahini, zu einer raffinierten Köstlichkeit wird.

(Ich habe das Ganze noch mit gekeimten Belugalinsen gepimpt, die man auf dem Foto sieht, die aber nicht im Rezept stehen).

Was noch auf meiner Liste steht

Kalechips mit Essig und Zwiebel, Kastanien-Hummus und Kürbisgnocchi mit Chiasamen…

Mein Fazit:

Die Anschaffung lohnt sich! Trotz der teilweise exotischen Zutaten sind die Rezepte bodenständig und nicht abgehoben, sondern bestechen durch kleine Raffinessen. So mag ich es gerne und so macht das Nachkochen Spaß!

Wenn ihr mich jetzt aber fragt, welches von beiden Superfoods-Büchern ich empfehlen würde, dann kann ich nur sagen: Beide! Denn jedes ist für sich großartig und ich würde beide nicht mehr hergeben!

Habt ihr noch Fragen zum Buch? Dann stellt sie gerne in den Kommentaren oder schreibt mir: info@vegan-foodnerd.de

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4 Kommentare zu “Kochen mit Superfoods – Buchvorstellung

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