Das Kochbuch zum sich-glücklich-essen mit Superfoods – Gewinn ein Exemplar!

La Veganista

Ich bin ein La Veganista – Fan der ersten Stunde, denn Nicole Justs erstes Buch war 2013 auch mein erstes offizielles veganes Kochbuch.

Inzwischen durfte ich sie persönlich kennenlernen und sie ist genau so zauberhaft und sympathisch, wie man es sich aufgrund ihres Blogs und ihrer Bücher vorstellt!

Seitdem das erste Kochbuch von Nicole herausgegeben wurde, gab es bereits ein kleines Backbuch und eines aus der La Veganista – Reihe, ein Buch mit besonderen Rezepten- „Vegan vom Feinsten“- und nun das aktuelle Buch „La Veganista – iss dich glücklich mit Superfoods“, welches so wie alle Bücher von ihr im GU Verlag erschienen sind.

Was besonders die La Veganista -Bücher auszeichnet: Es steckt eine Extraportion Liebe drin und es sind Kochbücher, die eine sehr persönliche Note der Autorin haben. Ich mag das sehr!

Seit Nicole dieses Buch angekündigt hat, habe ich ihm also entgegengefiebert, bin ich doch selbst ein riesiger Fan von Superfoods und gesunder Ernährung. Und jetzt habe ich es endlich auf meinem Küchentisch!

La Veganista Superfoods

La Veganista Kochbuchrezension

Richtig so: Gemüse ohne Ende

Aufmerksamen Besucher*innen ihres Blogs ist mit Sicherheit nicht entgangen, dass Nicole   sich weiter entwickelt hat und ihre Rezepte immer gesünder, cleaner und gemüselastiger geworden sind und ich glaube, ich liege nicht falsch wenn ich vermute, dass das sehr stark mit ihrem Garten zusammenhängt, in dem die herrlichsten Gemüse und Kräuter wachsen.

Das Buch ist ebenso wunderschön aufgemacht wie die beiden vorherigen La Veganista Exemplare: Mt einem grafisch schön gestalteten Einband und überwiegend gelungenen, appetitlichen Fotos, übersichtlich gestalteten Rezepten und einer thematischen Gliederung.

Im Gegensatz zu vielen veganen Basic-Kochbüchern verzichtet Nicole hier jedoch auf die üblichen Grundinformationen für Veganneulinge und konzentriert sich von der ersten Seite an auf die Superfoods.

Aber was sind denn nun Superfoods genau?

Es wird zunächst erklärt, dass Superfoods nichts damit zu tun haben, unbedingt aus teuren Pülverchen zu bestehen, sondern schon von Oma genutzt wurden und eben gerne daheim im eigenen Garten gedeihen. Dass Zwiebeln dazu gehören, Knoblauch, Kräuter, Gemüse mit hohem Chlorophyllgehalt, (selbst) Fermentiertes, Scharfes und Bitteres.

Der Zusammenhang zwischen Glücklichsein und gesundem Essen wird erläutert und erklärt, wo und wie es am besten mit Einkauf, Lagerung und Zubereitung klappt und wie man Zeit sparen kann.

Kleiner Exkurs vom Foodnerd, da es wirklich oft unklar ist, was Superfoods eigentlich sind:

Was Superfoods insgesamt auszeichnet, ist eine hohe Nährstoffdichte. Dies bedeutet, dass der Gehalt an wichtigen (Mikro-) Nährstoffen pro Kalorie besonders hoch ist. Somit sind Superfoods das Gegenteil von „leeren Kalorien“ und können eben beides sein: Das supergesunde Gemüse, die Blätter der Radieschen, der selbst hergestellte Joghurt, die mittlerweile gar nicht mehr so teuren Chiasamen und die immer noch teuren Pülverchen wie beispielsweise Maca, Lucuma und natürlich auch Matcha.

Nicoles im Buch hauptsächlich verwendete Superfoods sind allesamt erschwinglich und müssen nicht nach langem Sparen im Onlineshop bestellt werden.

Die meisten ihrer Zutaten bekommt man tatsächlich „um die Ecke“, im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder wenn man Glück hat im eigenen Garten.

Und die sonstigen Zutaten?

Die exotischsten Zutaten in diesem Buch sollten zumindest für den „eingefleischten“ Gesundesser kein Beschaffungsproblem mehr verursachen, zumal sich in den vergangenen zwei Jahren viel verändert hat in den Sortimenten der Supermärkte.

Was ich in den Rezepten an Exoten finden konnte waren zum Beispiel:

Tapioka, Misopaste, Mandelmus, Reispapierblätter, Johannisbrotkernmehl, Flohsamenschalen, Brottrunk, Guaranapulver und Gojibeeren.

Sind die Rezepte kompliziert?

Die meisten Rezepte sind wirklich sowohl unkompliziert als auch schlicht gehalten, was die Zutaten betrifft (und ihr wisst, dass ich da echt minimalistisch bin!).

Bevor ich euch zwei Rezepte, die ich schon nachgekocht habe, vorstelle, noch etwas zur Aufmachung:

  • Natürlich ist jedes Rezept wieder mit einem Foto versehen.
  • Die Rezepte sind in einzelne, nummerierte Arbeitsschritte unterteilt.
  • Es gibt sowohl ein Glossar als auch ein Register, dafür entfällt ein genaues Inhaltsverzeichnis und der Inhalt ist unterteilt in Frühstücksglück, Streetfood De Luxe, Glücksessen und Süss und Glücklich.

Mein Rezept-Check:

Ich habe mir zwei Rezepte zum Testen ausgewählt. Meine Kriterien waren:  Es musste einfach sein, ohne komplizierte Zutaten (keine Zeit!) und familientauglich (sehr schwierig bei uns).

Vielleicht war es der letzte Punkt, der dafür verantwortlich war, dass ich mir zufällig zwei Kartoffelrezepte herausgepickt hatte, denn Kartoffeln sind bei uns allen beliebt:

  1. Kartoffel-Sellerie-Stampf mit lauwarmer Auberginen-Paprika-Stippe
  2. Shepherd‘s Pie mit Tofu
Iss dich glücklich mit Superfoods

Shepherd’s Pie aus La Veganista

Superfoods La Veganista

La Veganista Kartoffel-Sellerie-Stampf

Kartoffel-Sellerie-Stampf mit lauwarmer Auberginen-Paprika-Stippe

…das ist absolutes Soulfood, Herbstessen, herzerwärmend und lecker!

Selbst meine sehr selleriekritische Tochter hat das Püree „herunterbekommen“. Das soll schon etwas heissen! Sicher lag das an der Pflanzenmilch, in der Kartoffeln und Sellerie gekocht wurden. (Ich habe Reismilch verwendet, um die Hafermilch aus dem Rezept  zu ersetzen. War kein Problem).

Die fruchtige Stippe (Stippe… das muss ein Ost-Wort sein, das ich in diesem Zusammenhang nicht kannte. Okay, ich kenne „Heringsstipp“ und „Stippen“, also das Eintunken von Keksen in Kakao oder Kaffee. Eine kurze Recherche gibt mir Recht, denn die meisten „Stippe“-Rezepte kommen aus Brandenburg oder der Ueckermark. Wieder was gelernt 🙂 )

Also die Stippe… da könnte ich mich selbst reinstippen. Da ist aber auch alles drin, was ich liebe: Auberginen, Paprika, Datteln, Oliven, Olivenöl, Kräuter…

Fazit: Zubereitung easy, Zutatenbeschaffung problemlos, Geschmacklich der Hammer.

Allein für dieses Gericht lohnt sich der Kauf des Buches.

Iss dich glücklich mit Superfoods

Lecker! Das müsst ihr unbedingt probieren!

Nun zum Shepherd‘s Pie mit Tofu 

…das ist absolutes Soulfood, Herbstessen, herzerwärmend und lecker!

Ach, das habe ich ja schon vorhin geschrieben. Macht aber nichts, trifft hier nämlich genauso zu.

Das ist so ein richtiges Familienessen für usselige Herbsttage. Kam hier bei allen gut an, nur vom Sohn kam die Anmerkung, dass er die Tomaten-Tofu-Sauce mit Paprika und „Steak“-Gewürz gewürzt hätte. Keine schlechte Idee, ich war aber mit den frischen Kräutern absolut zufrieden.

Was ich anders gemacht habe: Ich habe die 400g Dosentomaten durch frische Tomaten ersetzt. Ich schneide sie einfach nur in kleine Würfel und (jeder Chefkoch bekommt jetzt wahrscheinlich die Krise) lasse die Haut dran. Die stört nämlich nicht, wenn man die Tomate fein würfelt, also warum soll ich mir die Arbeit machen?

(Warum ich das Verwenden von Konservendosen vermeide, könnt ihr hier nachlesen. )

La Veganista

Shepherd’s Pie mit Tofu

La Veganista Shepherd's Pie

Köstlich! Da nimmt man gerne einen Nachschlag!

Waren die Rezepte einfach umzusetzen? Ja!

Ist das Buch auch brauchbar, wenn man glutenfrei kochen möchte? Meiner Meinung nach ja. Es sind einige Rezepte mit Mehl dabei. Wer schon länger glutenfrei isst, weiss dies auszutauschen. Auch, wenn man die Rezepte mit Gluten weglässt, lohnt sich das Buch immer noch, denn so viele sind es nicht.

Für wen ist das Buch geeignet? Für Alle, die Lust haben, noch gesünder zu kochen, die Clean-Eating-Rezepte suchen, auf Superfoods stehen und keine komplizierten Rezepte mögen. Man sollte mit den Grundlagen der veganen Küche vertraut sein. Für Umsteiger würde ich das erste La Veganista Buch dazu empfehlen, da es alle wichtigen Tipps, Tricks und Tauschideen bietet.

Kann man sich wirklich damit glücklich essen? Also ich finde JA. Schliesslich habe ich nicht ohne Grund gleich zweimal von Soulfood geschrieben.

Fazit: Es lohnt sich! Das Buch ist mir ans Herz gewachsen und ich werde sicher noch Vieles daraus kochen. Was für ein Glück, dass Nicole einen Garten hat 🙂

In der Leseprobe auf der GU-Homepage findet ihr übrigens ein paar vollständige Rezepte aus dem Buch!

Und zum Schluss das Beste:

Ein Exemplar dieses Buches könnt ihr vom 21.9. bis 23.9.2015 auf meiner Facebookseite gewinnen! Kommt vorbei – viel Glück!

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9 Kommentare zu “Das Kochbuch zum sich-glücklich-essen mit Superfoods – Gewinn ein Exemplar!

  1. Au weia, da hab‘ ich ja eine echte Bildungslücke gehabt, was die Konservendosen betrifft – ich meine, ich versuche sie ohnedies zu vermeiden, nur das mit dem Bpa wusste ich nicht – pfui Teufel, örks ;-( also keine gestückelten Tomaten aus der Dose mehr, nein danke! Das Buch möchte ich bitte unbedingt gewinnen, gell – ich war schon grad auf Deiner fb-Seite, ganz brav 😉

    Gefällt 1 Person

    • Also ich würde es keine Bildungslücke nennen 🙂 das Wissen so viele nicht und noch mehr interessiert es wohl gar nicht.
      Ich habe es schon mal gelesen und tatsächlich irgendwann nicht mehr daran gedacht, bis ich vor kurzem wieder auf einen Artikel über BPA und Co gelesen habe. Ich habe mich schon daran gewöhnt, mittlerweile viel mehr Tomaten zu kaufen und sie dann eben kurz selbst kleinzuhacken. Liebe Grüße und ich drücke dir die Daumen 🙂

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  2. Da hast Du uns aber eine schön ausführliche Beschreibung geliefert, damit kann man wirklich etwas anfangen, genauso wie mit dem Buch.
    Ich glaube Nicole hat da schon den „neuen“ Trend aufgespürt: einfaches, gesundes, bezahlbares Cleanfood, was aber trotzdem lecker ist und eben alle anspricht, nicht nur ein paar Koch-Freaks.
    Das ist auch genau meine Richtung und nicht erst seitdem ich vegan bin, schließlich koche ich über 50 Jahre (das darf man gar niemand erzählen).
    Ich muss aber nun sehr schmunzeln über Deine ausgesuchten Rezepte, denn genau so etwas ähnliches habe ich gestern gekocht und werde es noch diese Woche vorstellen. Mein Kartoffelpüree mache ich übrigens jetzt fast immer mit Sellerie, als Milch nehme ich Kokosmilch, was eigentlich gar nicht rausschmeckt, dafür aber so cremig wird, das man denkt, da ist ein 1/2l Sahne drinnen.
    Liebe Grüße Marlies

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      • Natürlich kochst Du noch nicht so lange, Anja, denn Du bist ja auch noch nicht sooooo alt wie ich!!!
        Das Kochen liegt mir wohl in den Genen, meine Mutter wird jetzt 89 und kocht immer noch gut und geht immer fleißig auf den Markt, um sich mit frischen Sachen zu versorgen. Nächsten Monat wollen mein Sohn und ich mit ihr den Geburtstag in Berlin im Lucky Leek (vegan) feiern, da bin ich mächtig stolz drauf. 3 Generationen.
        Jetzt will ich mal mit meinem Rezept anfangen, denn morgen kommt meine Mutter zu Besuch und da habe ich dann wenig Zeit.
        Liebe Grüße Marlies

        Gefällt 1 Person

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