Pinkies – Kuchen aus Rote Bete und Kokos

Kuchen aus Roter Bete? Wo gibt’s denn sowas? Na beim vegan Foodnerd natürlich!

Wie kommt man auf diese Kombi? Das ist leicht erklärt:

Vor einiger, nee eigentlich schon vor etwas längerer Zeit habe ich wirklich leckere Blondies aus Süßkartoffeln gebacken und damals schon gedacht, das müsste doch auch mit Rote Bete funktionieren, das Backen.

Als dann vor einiger Zeit das ein oder andere Brownierezept auf Rote Bete Basis in den Blogs auftauchte, fiel mir genau diese Idee wieder ein.

Zeitgleich hatte ich ein tolles Paket von KULAU erhalten mit verschiedenen Leckerchen zum Probieren, über das ich mich riesig gefreut hatte, denn ich war eh schon ein großer Fan des Kokosblütenzuckers.

KULAU hat natürlich eine Bedeutung, es ist der Begriff für „junge Kokosnuss“ in einer der unzähligen Sprachen, die es in Papua-Neuguinea gibt.

Jung ist das Unternehmen gar nicht so sehr, denn schon 2009 hat sich das Team zusammen gefunden, um gemeinsam hochwertige, bio-zertifizierte Kokosnussprodukte nach Deutschland zu bringen und ist seither ständig im Wachstum.

Ich persönlich hoffe ja, dass da noch ganz viel wächst, denn Kokosprodukte finde ich einfach köstlich und mit Kokosmilch und Kokosöl koche ich schon seit langer Zeit. Ich freue mich auf tolle, leckere neue Produkte!

Ihr habt sicher schon einmal diese großen grünen Trinkkokosnüsse gesehen? Auch die kann man bei KULAU bekommen, ich selber habe die leider noch nicht ausprobiert.

Im hauseigenen Kokosnussblog gibt es ausserdem Rezepte (auch vegane) und viele interessante Infos rund um das Thema.

Aber zurück zum Paket:

Unter anderem waren darin auch Päckchen mit Kokoswasser, welches ich auch für meine erfrischenden, bunten Popsicles verwendet habe. Es gibt drei Varianten des Kokoswassers, auch mit Granatapfelsirup oder mit Holunderblüten. Ich bin da eher minimalistisch veranlagt und mag das pure Kokoswasser tatsächlich am liebsten, aber probiert es selbst aus!

Ebenfalls von KULAU gibt es Kokosblütenzucker, auf den ich ja sowieso schon länger total abfahre, sowie Kokosöl und Kokosmehl.

Na, da hatte ich doch genau die passenden Zutaten für mein Projekt!

Kokosblütenzucker verwende ich sehr gerne, obwohl er im Vergleich zu Haushaltszucker und auch zu Agavendicksaft und Co. viel teurer ist. Er enthält jedoch auch (mehr) Mineralstoffe und Spurenelemente und sein glykämischer Index ist vergleichsweise niedrig. Was das bedeutet und warum das gut ist, wird HIER gut erklärt.

Okay, ich als Fan kann sogar dem vergleichsweise hohen Preis etwas abgewinnen: Man geht viel sparsamer mit Zucker um – und das ist doch gar nicht so falsch, auch wenn es gesünderer Zucker ist, oder?

KULAU Produkte

Kokosblütenzucker und Kokosöl sind aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken!

Okay, jetzt zu meinen Pinkies. Warum heissen die so? Ist eigentlich klar, oder? Mit Schoko – nennt man Brownies. Ohne Schoko – ist so gelblich-braun, nennt man also Blondies.

Darum also, logisch: Diese Dinger kommen von der Konsistenz her wie Brownies oder Blondies daher, aber die Farbe schreibt es vor: Man muss sie eben PINKIES nennen 😉

Rote Bete für Pinkies

Rote Bete – Pinkies in Reinform

Und jetzt kommt endlich das Rezept:

PINKIES – Kuchen aus Rote Bete und Kokos

Zunächst kocht ihr etwa 350 g rote Bete mit Schale gar, was ca. 30 Minuten dauert, je nach Größe.

Abschrecken, Haut abziehen, vierteln, pürieren!

60 g Kichererbsen (gekocht bzw. aus der Dose)  und

30 g Datteln oder Sultaninen bitte mitpürieren!

Das Püree wird nun entweder mit einem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine oder im Thermomix mit folgenden Zutaten vermischt:

60g weiches Kokosöl (ggf. im Topf bei geringer Hitze auf der Herdplatte schmelzen oder bei diesen Temperaturen einfach das Glas draußen stehen lassen)

25 ml Kokosmilch

120 g Kokosblütenzucker

80 g Kokosmehl

30 g Kokosraspel

40 g Buchweizenmehl

1 TL gemahlener Leinsamen (gold ist gut, anderer geht auch)

1/2 TL gemahlene Vanille

eine Prise Salz


alles in eine Form streichen (ca. 20×20 cm) und

bei 170°C etwa 20-25 min. backen.

Die Mitte darf noch etwas weich sein.

Gut auskühlen lassen und dann in Stücke schneiden,

mit gerösteten Kokosflocken bestreuen

oder, nicht mehr so ganz clean-eating aber lecker:

Etwas Rote Bete Saft mit einigen Spritzern Zitrone und gesiebtem Puderzucker verrühren und die Pinkies damit bestreichen, abkühlen lassen.


Pinkies Teig

So sieht der Teig aus

TIPPS:

1. Es gibt natürlich auch diese vorgekochten Knollen. Der Nachteil ist eindeutig die Farbe – die werden nämlich eher bräunlich und sind nicht mehr so schön rot. Das Kochen ist keine Mühe und das Schälen geht ganz einfach, wenn die Knollen gut kalt abgeschreckt werden!

2. Die Rote Bete schälen und den Teig in der Form andrücken färben eure Finger pink – ich ziehe dabei Handschuhe an.  😉

Pinkies

Nicht zu lange backen!

Rote Bete Pinkies mit Kokos

Ich liebe diese Kombi aus Rote Bete und Kokos

Wie gefällt euch das Rezept?

Könnt ihr euch vorstellen, das mal auszuprobieren?

Man muss wirklich Rote Bete Fan sein, das gebe ich zu. Aber die Kokoskombi ist einfach köstlich!

Übrigens genau so köstlich wie mein Smoothie aus Kokos und Rote Bete!

Wenn ihr die Pinkies mal nachbackt, dann freue ich mich über eine Nachricht von euch!

Entweder hier, als Email an info@vegan-foodnerd.de oder auf meiner Facebookseite 🙂

Liebe Grüße,

eure Anja

P.S. Auch wenn KULAU mir die Zutaten zur Verfügung gestellt hat, hat dies nicht meine Meinung über die Kokosprodukte beeinflusst – die habe ich mir nämlich vorher schon gebildet! Ich lege euch hier niemals etwas ans Herz, von dem ich nicht selber überzeugt bin!

Herzlichen Dank an KULAU für die leckeren Testprodukte!

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10 Kommentare zu “Pinkies – Kuchen aus Rote Bete und Kokos

  1. Ich hatte auch schon vor längerer Zeit Muffins mit Rote Beete gebacken, das ging super und der Geschmack war auch gut. Deine Pinkies sind sicher etwas ungewöhnlicher, aber bestimmt lecker, denn Rote Beete und Kokos ist einfach unschlagbar. LG Marlies

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  2. Hi Anja, hab heute die Pinkies gebacken, bin mir aber nicht ganz sicher ob ich alles richtig gemacht habe weil sie mir beim anfassen recht fettig vorkommen und auch viel dunkler sind als die auf deinen Bildern, die sind so schön rosa. Meine sind auch recht weich. Aber geschmacklich echt lustig! 🙂 ich mag rote Beete und Kokos total gern und finde die Idee als Kuchen total gut. Vielleicht versuche ich noch die „un-cleane“ Variante mit Zuckerguss, wobei sie so auch schon gut süß sind. Vielen Dank auf jeden Fall fürs Rezept. 🙂 viele Grüße, Sylvia

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Sylvia, ich freue mich über dein Feedback, toll, dass du sie nachgebacken hast!
      Also farblich weiß ich nicht- vielleicht liegt es an der Sorte, oder hast du vorgekochte gekauft? Auf dem letzten Foto mit dem holzbrett sehen sie auch etwas heller aus als in echt. Das Titelfoto ist da etwas authentischer.
      Fettig… Hm… Wenn es dir zu fettig ist Versuch es doch mal mit 10g weniger Kokosöl? Aber ehrlich gesagt wollte ich sie genau so haben, so saftig und fettig wie auch gute brownies sind. Deshalb auch: Ja -so weich ist richtig 😉
      Ich freue mich, dass du den Geschmack magst, es ist ja wirklich eher speziell.
      Wenn du Lust hast würde ich mich freuen, wenn du ein Foto postest von diesen oder denen mit Zuckerguss, auf meiner Facebookseite!
      Liebe Grüße, Anja

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  5. Liebe Anja!

    Dein Rezept für Rote-Bete-Brownies klingt auch sehr gut! Ich bin mir zwar nicht so sicher, ob ich die Sache mit dem Kokosmehl bei Brownies noch einmal versuchen würde (ich habe da persönlich schon mehrfach nicht so gute Erfahrungen gemacht – für mich passt Kokosmehl da irgendwie nicht hinein), aber Kokosblütenzucker finde ich auch ein sehr interessantes Süßungsmittel. Obwohl ich doch wahrscheinlich lieber bei meinen Datteln bleibe. 🙂
    Das Lustige ist: Beim Hineinschieben in den Ofen hat der Teig aus meinem Rezept dieselbe Konsistenz, er ist nur wesentlich dunkler. 😉

    Liebe Grüße
    Jenni

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  6. Pingback: Rote Bete-Kokos-Nektarinen Kuchen – Falk Viczian Solarboot-Projekte gemeinnützige GmbH

    • Oh WOW! Der sieht ja unfassbar lecker und saftig aus, das probiere ich auch mal! Danke für diese geniale Weiterentwicklung und dafür, dass ich es so sogar zumindest virtuell auf ein Solarboot geschafft habe! Es ist mir eine Ehre! Liebe Grüße, Anja

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