Kein Sommer ohne Sommerrollen – clean eating to go – Mottomonat Juni

Ich habe gehört, der Sommer rollt an 😉  Das wird jetzt aber auch Zeit (obwohl ich echt froh war, dass das Wetter mir einen Teil der Gartenarbeit abgenommen hat!)

Also eine passendere Gelegenheit, euch eins meiner liebsten Baukastenrezepte zu verraten, gibt es ja kaum!

Sommerrollen schmecken nicht sehr würzig, sondern frisch nach knackiger Rohkost, Minze und Koriander.

Würzig werden sie erst durch die Sauce, einen Dip, den ihr euch ganz individuell selbst zusammen mischen könnt, oder sogar müsst, denn ich gebe euch hier bewusst keine Mengen vor!

Achtung Rezeptgläubige, hier seid ihr gefordert! Traut euch, herum zu probieren!

Sommerrollen Zutaten

Must-haves: Koriander und Minze

Baukastenelement 1: Die Basics!

Was ihr auf jeden Fall braucht, sind folgende Zutaten:

Glasnudeln, nach Packungsanweisung zubereitet (meist nur kurz in Wasser einlegen)

Koriander

Minze

Reispapierblätter (bekommt ihr im Asia-Supermarkt oder auch bei Rewe etc. Achtung: Die aus dem Asiamarkt sind wesentlich besser!)

Karotte, in Streifen geschnitten oder mit dem Spiralschneider

Gurke, in Streifen geschnitten

Extratipp: Gurke und Karotte für etwa 1 Stunde in etwas Mirin-Essig, Knoblauch, Salz und Reissirup einlegen.

Tofu für Sommerrollen

Tofu, mariniert und gebraten, nur eine von vielen Möglichkeiten

Baukastenelement 2: Die Specials- Am Besten 2-3 davon auswählen, aber heute gibt es keine Regeln!

Optionale Zutaten, die für mehr Geschmack und/oder eine tolle Optik sorgen und nach Lust und Laune kombiniert werden können:

Tofu, mariniert in etwas Sojasauce und gebraten

Räuchertofu, roh

Räuchertofu, gebraten

Austernpilze, in Scheiben geschnitten und scharf angebraten, leicht gesalzen

Avocado in Streifen

Rotkohl, fein geschnitten

rote Paprika in Streifen

Frühlingszwiebeln in Längsstreifen geschnitten

Salatblätter, Sorte nach Wahl

….und was euch sonst noch Spaß macht 😉

Extratipp:

Probiert doch mal mein koreanisches Japchae aus und rollt die Reste als Sommerrolle auf. Schmeckt auch super!

Glasnudeln

Die Glasnudeln in ein Sieb gießen und mit der Schere etwas kürzen

Bauanleitung:

1. Lege die Reisplatten einzeln in eine flache Schale mit warmem Wasser.

Sobald du eine Platte heraus geholt hast, direkt die nächste ins Wasser legen. Die Reisplatte auf eine flache Unterlage legen.

2. Nimm ungefähr so viel Glasnudeln, wie du mit den Fingerspitzen greifen kannst und verteile sie im unteren Drittel der Reisplatte, lasse aber an den Seiten etwas Platz.

3. Lege nun alle Zutaten verteilt auf die Reisnudeln.

4. Rolle die Platte von unten etwas auf und drücke die Füllung dabei zusammen.

5. Klappe die Seiten ein und Rolle eine Umdrehung weiter.

6. Nimm noch etwas Koriander und lege es auf die Platte

7. Rolle nun den Rest ein und lege die Rolle beiseite.

Aufrollen der Sommerrollen

Sommerrollen rollen – kinderleicht

Wenn ihr meine supertolle Anleitung nicht verständlich genug findet, könnt ihr euch auch hier eine kurze und gute Videoanleitung ansehen!


Baukastenelement 3: Die Sauce!

Die Sauce könnt ihr, so wie ich, pi mal Daumen nach eurem individuellen Geschmack zusammenrühren.

Geht einfach danach, was ihr am liebsten mögt und nehmt davon etwas mehr 😉

Sommerrollensauce

Scharfe Erdnusssauce. Oder süßliche Hoisinsauce. Oder scharf-nussige Ingwersauce?

Erdnusscreme, glatt gerührt, mit oder ohne Stückchen (mild, nussig) – gute Basis

Kokosmilch, dickflüssig, süßlich und mild

Sesamöl (nussig, würzig)

Hoisinsauce (salzig, würzig) Achtung: Kann Gluten und doofe Inhaltsstoffe enthalten!

Sojasauce (Gluten!) oder Tamari (glutenfreie Sojasauce) ist salzig!

Rote Curry Paste (z.B. von Alnatura) ist scharf und würzig

Knoblauch (würzig)

Ingwer, gerieben (fruchtig, scharf)

Kokosblütenzucker (z.B. von Kulau) ist natürlich süß

Mirin Essig bringt etwas Säure, optional Limettensaft

vorsichtig mixen, was euch zusagt oder was ihr da habt, und dann abschmecken.

Es darf schön würzig werden, denn die Sommerrollen haben keinen starken Eigengeschmack.

Sommerrollen vegan und to go

Sommerrollen schmecken sofort und auch morgen noch!

Tipp:

Auch Sommerrollen sind super als „Double Feature“ geeignet:

Macht doch einfach die doppelte Menge zum Abendessen und nehmt euch morgen etwas mit zum Job!

Am besten lassen sie sich in einer Dose frisch halten, und zwar OHNE das Butterbrotpapier!

Das sieht zwar nett aus, ist aber suboptimal, weil es am Reispapier kleben bleibt. (Das habe ich leider erst nach dem Foto bemerkt -_- )

Passende Behälter schlage ich euch hier vor, für Sommerrollen und für die Sauce!

Sommerrollen vegan

Sommerrollen to go

Viel Spaß und guten Hunger,

Eure Anja

P.S. Wie gefällt euch mein Baukastenrezept? Kommt ihr damit klar oder mögt ihr Rezepte mit genauen Angaben lieber? Ich freue mich über euer Feedback!

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13 Kommentare zu “Kein Sommer ohne Sommerrollen – clean eating to go – Mottomonat Juni

  1. Super! Heute sofort ausprobiert – Post kam zur passenden „was-koche-ich-heute“ Zeit. Mein erster Ausflug in die Welt der Sommerrollen und ich bin begeistert. Tausend Dank, das Baukastensystem War super hilfreich.

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  2. Das klingt praktisch mit dem Baukasten, und so etwas mag ich. Ich möchte mich nicht genau an irgendwelche komplizierten Rezepte halten, sondern bastele gerne selber was, da passt Dein Prinzip super! Sommerrollen hab eich noch nie gemacht, ich mags lieber warm und krosch (Frühlingsrollen), aber vielleicht wage ich mich dennoch mal ran. lg MArlies

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  3. Mmmmhhhhh. Das war superlecker. Dein Baukastensystem ist klasse. Jetzt werde ich erst mal schauen, was du noch für schöne Rezepte hast.😊 Ich freu mich darauf weitere auszuprobieren!

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  4. Pingback: Der Veganski Dinner im September – Street Food goes Supperclub |

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