Mottomonat Juni: To go, to go, to go… schön und gut – aber in welchem Behälter???

Ich schleppe ja nun nicht erst seit diesem Monat oder seitdem ich vegan esse (seitdem aber schon wesentlich häufiger) mein Essen mit mir herum – nein, ich bin schon lange Selbstversorger 😉

An einem Arbeitsplatz mitten in der (Industriegebiets-)Pampa, die ausser einer Tankstelle, einer Kantine mit einer sehr netten aber bratfettophilen Köchin, einem schlecht ausgestatteten Penny Markt und wahlweise McDanke, nein und Würge-King im erreichbaren Radius aufzuweisen hat, blieb mir aber auch nichts anderes übrig als mir mein Essen selbst mitzubringen oder in dem Mittagspausen hungrig zu darben und zu versuchen, mit Bananen und Nüssen über die Runden zu kommen.

(Das ist jetzt natürlich wieder überzogen und totales Jammern auf hohem Niveau, denn es ist schön, dass wir überhaupt so ein riesiges Angebot an Nahrungsmitteln haben… und um so schlimmer, wie viel Mist dann dabei ist, aber dazu ein anderes Mal mehr)

Ich kann euch daher versichern, dass ich schon sämtliche Behälter und Gefäße für mein Überleben im Fastfood-Dschungel durchgetestet habe und da gibt es natürlich einige wichtige Kriterien…also…Was ist mir wichtig?

1. Plastik vermeiden!

Meine Ansprüche haben sich inzwischen natürlich mit mir weiter entwickelt und so möchte ich vor allem weg vom Plastik. Ja, denkt ihr jetzt, Plastik vermeiden, Blabla, sagen ja alle. Wie genau sieht das denn aus?

Bei mir so: 1. Ich möchte den Neukauf von Plastik weitestgehend vermeiden.

2. Ich möchte so wenig wie möglich aus Plastikbehältern verzehren. Dies gilt vor allem dann, wenn das Essen heiss eingefüllt wird und/oder mehrere Stunden in der Dose, Box etc. verbleibt.

Ich trinke auch nichts mehr aus Plastikflaschen, wenn es sich vermeiden lässt.

  • Wenn ihr euch für das Thema Plastikvermeidung – warum? interessiert, empfehle ich euch, the happy vegan zu lesen, denn Johanna hat sich einen ganzen Monat lang mit dem Thema *Plastikfrei* auseinander gesetzt und wunderbare Artikel dazu geschrieben!

2. Die Behälter müssen auslaufsicher und dicht sein!

Klingt einfach, ist es aber anscheinend nicht… wer kennt nicht das Drama vom ausgelaufenen Jogurt oder dem in der Tasche verteilten Eintopf?

Gerade bei Plastikdosen kann das leicht passieren, und was macht man dagegen? Man knotet eine PLASTIKTÜTE drum. Braucht kein Mensch!

3. Die Behälter sollen stabil und unzerbrechlich sein und lange halten!

Okay, damit scheidet das Umweltfreundliche Glas schon mal aus. Ich benutze Schraubgläser sehr gerne zuhause zum Aufbewahren im Kühlschrank. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, nehme ich sie auch mit, denn da liegen sie ruhig in der Tasche und es kann nichts passieren.

Für kalte Salate finde ich sie super, aber halt empfindlich. Also optimal sind Gläser auch nicht.

4. Die Behälter sollen sich gut reinigen lassen und spülmaschinenfest sein

Da sind wir wieder bei den Gläsern. Die ach-so-stylishen Klappdeckel-Einmachgläser (und ich mag die wirklich gerne!) eignen sich am besten für Foodfoto-Shootings und Kochbuchbilder, aber zum Mitnehmen ist das auf Dauer nichts, ich habe es selbst getestet.

In der Spülmaschine werden sie nicht richtig sauber, wegen der tiefen Rille im Deckel. Nach einigen Spülgängen leidet dann auch die Metallklammer. Ich habe diese hübschen Gläser in meine Vorratshaltung verbannt!

5. Last but not least – die Behälter sollen auch SCHÖN sein!  Ja natürlich sollen sie das! Ich bin vielleicht praktisch veranlagt, aber ich möchte es auch schön haben und das Auge isst ja bekanntlich mit!

Kivanta Brotbox

sooo schöne Edelstahlbehälter ❤

Und wie transportiere ich jetzt mein Essen am besten???

Hier kommt Kivanta.de ins Spiel, die mir supernetterweise eine Auswahl aus ihrem Sortiment zur Verfügung gestellt haben, um die Behälter für euch zu testen und auszuprobieren und ich darf sie sogar behalten  – vielen Dank dafür!

Für mich selbstverständlich, aber ich schreibe es trotzdem noch einmal hier hin: Meine Meinung wird nicht dadurch beeinflusst, dass mir ein Produkt zur Verfügung gestellt wird. Ich schreibe, was ich denke und spreche auch negative Aspekte an, das halte ich genau so, wie ihr es auch von meinen Buchrezensionen kennt! Wenn ich begeistert bin, dann schreibe ich das aber natürlich auch!

Schon lange sind mir die großartigen LunchBots Dosen aufgefallen, denn sie sehen wirklich toll aus, womit Punkt 5 schon mal erfüllt ist.

Was mir besonders gut gefällt ist neben der Tatsache, dass es ein riesiges Angebot an Ausführungen gibt (zwei Größen mit jeweils unterschiedlichen Unterteilungen) vor allem das Material, von dem der Hersteller schreibt, dass es lebensmittelecht und schadstofffrei ist – letzteres können wohl wenige Kunsttoffprodukte von sich behaupten!

„Unsere Edelstahl-Brotdosen mit Stülpdeckeln enthalten keine giftigen Substanzen, die sich sehr häufig in Kunststoffen finden. Die LunchBots Proviantdosen sind ideal, um das Mittagessen mit in die Schule, den Kindergarten oder auf die Arbeit zu nehmen. Sie sind vollständig aus lebensmittelechtem Edelstahl hergestellt und lassen sich einfach reinigen. Außerdem sind sie sehr langlebig und korrodieren nicht. Sie machen das Leben einfacher, und gleichzeitig tun sie unsere Umwelt gut.“

Somit sind alle meine Kriterien erfüllt, denn ich verwende weniger Kunststoff, kann alles in die Spülmaschine packen und  selbstverständlich sind sie total stabil!

Zu der Auslaufsicherheit muss ich sagen, dass ich flüssige Lebensmittel bzw. Salate mit Sauce entweder in den Schraubdeckeldosen („Rounds“) von LunchBots transportiert habe oder (mangels Behälter in der passenden Größe) doch eben im Schraubglas.

Die „Rounds“ mit den bunten Deckeln sind superpraktisch für etwas Joghurt, einen Dip oder andere kleine Dinge und halten absolut dicht!

Hier ist der Deckel aus Kunststoff, welcher jedoch BPA-frei ist. Die Firma LunchBots selbst schreibt HIER selbst etwas zu den Gefahren von Bisphenol-A und Phtalaten, was sich jeder unbedingt ansehen sollte, der sich damit noch gar nicht auseinandergesetzt hat!

Neben den Rounds habe ich die Bento Box mit fünf Fächern und die Duo-Brotbox getestet mittlerweile im täglichen Gebrauch und bin total begeistert, wie viele Möglichkeiten es gibt und wie viel Spaß es macht, sie immer wieder neu und anders zu befüllen. Vor allem die Bento Box ist einfach wunderschön, es passt viel rein und man hat 1000 Möglichkeiten, wie z.B. mein „türkisches Bento“ beweist.

Auszusetzen habe ich lediglich zwei Dinge:

– Die Dosen haben natürlich ihr Gewicht! Das lässt sich nicht ändern, Edelstahl wiegt nun mal mehr als Plastik. Ich bin oft mit dem Rad oder Auto unterwegs und da ist mir das egal, aber der Tornister meiner Tochter ist ohnehin schon schwer und bei ihr würde ich auch gerne auf die Brotdosen aus Kunststoff verzichten, aber dann hat sie noch mehr Gewicht zu schleppen. Das Problem habe ich noch nicht endgültig gelöst.

– Die Dosen sind für alles groß genug, ausser für Brötchen. Das ist mir persönlich egal, ich esse keine, aber mein kluges Kind merkte es an und es stimmt.

Hier wäre es toll, wenn noch eine  leichtere Dose und eine höhere Variante mit im Sortiment wären 🙂

was ist besser? Edelstahl oder Plastik

Plastik vs. Edelstahl

Henkelmann

Der Oberknaller ist aber der Thermobehälter, von meiner Oma früher liebevoll Henkelmann genannt (und ich dachte dann immer, das hätte etwas mit dem Hersteller Henkel zu tun 🙂  )

Auch ohne Henkel ein Prachtstück, das mit seinen 500 ml eine ordentliche Portion fasst und circa 4 Stunden warm hält.

Bei uns ist er eher weniger unterwegs, denn da ich mittags kalt esse und Abends koche, wird dann eine Portion für Nachzügler aufgehoben, die es nicht pünktlich zum Abendessen schaffen – eine super Sache!

Übrigens hält der Behälter ebenso auch kalt, was super ist, wenn man keine Kühlmöglichkeit am Arbeitsplatz hat.

unchBots Isolierter Behälter

LunchBots moderner Henkelmann

Volle Kanne

Die beiden Flaschen, die ich ebenfalls seit Wochen im Dauertest benutze sind einmal von Kivanta, eine sehr leichte Flasche, in der ich mir angewöhnt habe, meinen Smoothie morgens zu transportieren, und von Ecococoon.

Die Ecococoon ist etwas schwerer da doppelwandig und hält das Wasser darin stundenlang schön kühl, was ich gerade sehr genieße.

Der Verschluss der Flasche, ein typischer Sportverschluss aus BPA-freiem Kunststoff, sagt mir nicht so zu. Irgendwie komme ich mir immer vor wie ein Kälbchen 😉 ich werde mir wohl mal noch einen anderen zulegen.

Ecococoon

Ecococoon Flasche hält heiss oder schön kalt!

Fazit: 

Ich kann die LunchBots nur empfehlen und bin auch von der Ecococoon Flasche begeistert.

Alles ist praktikabel, stabil, leicht zu reinigen und auch einfach schön!

Meine Einschränkungen habe ich schon genannt – am Gewicht kann man wohl nichts machen, ein paar alternative Größen für Brötchenfans wären klasse und ich persönlich hätte gerne noch weniger Kunststoff.

Ich habe meine ständigen Begleiter gefunden und vermute, dass meine LunchBots-Familie noch anwachsen wird und ich dann nach und nach alte Plastikdosen ersetze. Darauf freue ich mich schon!

*Dieser Artikel entstand in fröhlicher Zusammenarbeit mit Kivanta.de 🙂

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5 Kommentare zu “Mottomonat Juni: To go, to go, to go… schön und gut – aber in welchem Behälter???

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