Jammerfreie Zone – auch in der Küche!

Guten Morgen!

Heute werde ich über das NICHT JAMMERN berichten, denn ich nehme an der 21-Tage-Challenge der großartigen Karin Wess teil und dies ist meine heutige Aufgabe!

Es fällt mir nicht schwer, darüber etwas zu schreiben, denn geht es euch nicht auch so, dass gerade momentan ganz besonders auffällt, wie VERDAMMT GUT es uns geht?

Seit ich übers Kochen, Essen, nein, Schlemmen und gesellige Beisammensein berichte, ist es mir bewusst:

Ich habe ein sehr dekadentes Hobby. 

Ich muss nicht hoffen, heute Irgendetwas zu essen zu bekommen.

Nein, ich stehe vor der Entscheidung „Mist, WAS koche ich denn heute?“

Schmeisse ich heute Chiasamen, Acaipulver oder Kakaonibs in meinen Smoothie?

Kaufe ich mein Gemüse auf dem Markt oder im Bioladen?

Werfe ich den Apfel weg, oder kann man damit noch etwas machen?

Oder meine Familie, von der ich dann so etwas höre wie:

„Och nööö, nicht die doofen Vollkornnudeln“

„Menno, du weisst doch, dass ich Zucchini hasse!“

„Wieso haben wir kein Müsli mehr?“

Mannmannmann, wir leben im Schlaraffenland und schaffen es trotzdem, zu tun als ginge es uns dreckig.

Das beschämt mich.

Ich höre und lese das so oft, es wird sich darüber aufgeregt, dass die Mandel-Macadamia-Blattgoldmilch schon wieder ausverkauft ist, dass eine von den 20 Strauchtomaten angedötscht war oder die Rote Bete holzig. Drama!

Kann alles passieren.

Ich will das nicht mitmachen, ich will nicht jammern und kein Gejammer hören denn es geht uns mehr als gut und wenn wir am Essen herummäkeln ist das immer Jammern auf allerhöchstem Niveau.

Warum war das noch mal so, dass da hinten, da an der hintersten Ecke der Erde, keiner etwas zu Essen hat?

Hat das nicht etwas mit uns zu tun, mit unseren Ansprüchen und unserer Gier, mit unserem nur das Beste aber BILLIG – Anspruch?

(Übrigens hat die Erde keine Ecken, man kann sie umrunden, also kommt wohl alles irgendwann zu uns zurück!)

Mehr sag ich dazu aber jetzt auch nicht, denn ich werde

SIEBEN TAGE nicht jammern.

Und danach werde ich 7 Tage nicht jammern. Und dann werde ich mal eine Woche nicht jammern. Und dann….

Das ist das Mindeste, was wir tun können, und es geht natürlich auch noch mehr.

Fangen wir doch einfach an mit Aufhören.

Jetzt. Am Earth Day. Passt doch.

Danke für’s Erinnern, Karin!

Und wenn heute der Blumenkohl oll aussieht, dann gibt es eben etwas anderes.

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4 Kommentare zu “Jammerfreie Zone – auch in der Küche!

  1. Pingback: Der veganski Dinner – ein leckerer Abend für *Sea-Watch* |

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